Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung  in Westmecklenburg
Feigwarzen

(Condylomata acuminate, genitale Warzen)
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Erreger:

Der Erreger der Feigwarzen gehört zu der Virenfamilie des Human Papilloma Virus (HPV), die aus mehr als 70 bekannten Vertretern besteht. Die Papillomaviren erzeugen beim Menschen meist gutartige Haut- und Schleimhauttumore, sogenannte Warzen.

Ansteckungsmöglichkeiten:

Durch sexuellen Kontakt u. Schmierinfektion (indirekte Übertragung über Hände, Handtücher, Dil-dos etc., die mit den Krankheitserregern in Kontakt gekommen sind) bei Verletzungen von Haut- oder Schleimhaut. Besonders gefährdet sind junge, sexuell aktive Erwachsene, wobei Rauchen u. die "Pille" die Übertragung begünstigen können.

Symptome:

Hautwucherungen, die am Penis, an der Scheide, in der Harnröhre, im Analbereich und im Enddarm auftreten. Diese Hautwucherungen (Papeln) sind anfangs nicht oder nur schlecht zu sehen, können aber weiter wachsen und blumenkohlartige Formen annehmen. Sie sind sehr infektiös, wobei das Fortschreiten der Infektion vom Immunstatus des Erkrankten abhängt.

Behandlung:

Je nach Größe, Ausbreitung und Ort gut bis sehr problematisch, da auch während der Behandlung ein erneutes Auftreten entstehen kann. Die Be-handlung erfolgt meist mit chemischen Behand-lungsmethoden oder mit Laserbestrahlung. Eine chirurgische Behandlung ist nur selten nötig.

 
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