| Läuse (Pedikulosis - Lausbefall) |
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Erreger: Phitrius pubis (Filzlaus) Die Filzlaus ist die kleinste von drei Lausarten, die beim Menschen vorkommen (neben Kopf- und Kleiderlaus). Die Filzlaus durchdringt mit Stiletten an ihrem Kopf die Haut des Wirtes, um sich von Blut zu ernähren. Ihre Lebensdauer beträgt ca. drei Wochen. Während dieser Zeit legt sie zwischen 20 und 30 Eier (Nissen), die mit einer Klebesubstanz an den Haaren des Wirtes befestigt werden. Ansteckungsmöglichkeiten: Die Filzlaus ernährt sich von menschlichem Blut und kann nur weniger als 24 Stunden von ihrem Wirt getrennt leben: die Übertragung erfolgt also über engen Körperkontakt. Auch das Benutzen des gleichen Betts, Handtuchs oder der gleichen Kleidungsstücke kann den Parasiten übertragen. Filzläuse finden sich vor allem in den Schamhaaren, können aber auch an anderen behaarten Körperstellen auftreten. Ausreichende Körperhygiene (regelmäßiges Waschen u. Wechseln der Bettwäsche) wirkt einer Ansteckung entgegen. Symptome: Etwa die Hälfte der Patienten zeigen zunächst keine Beschwerden, da es einige Zeit dauert, bis die Läusepopulation genügend gewachsen ist, um das Immunsystem reagieren zu lassen. Neben den sichtbaren Nissen an den Haaren finden sich sogenannte "Rostflecken" in der Unterwäsche, die von den Exkrementen der Läuse stammen oder von den kleinen Hautverletzungen, die durch die Bisse entstehen. Weiter zeigen sich im befallenen Bereich punktförmige Verletzungen mit geröteter Haut und Juckreiz tritt auf. Behandlung: Neben der Hautbehandlung mit Jacutin und des Einsatzes von speziellen Shampoos ist eine gründliche Reinigung der Kleidung und Bettwäsche notwendig. Radikal und sehr wirkungsvoll ist eine komplette Schamhaar-Rasur in Verbindung mit vorgenannter Wäschehygiene. |
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