Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung  in Westmecklenburg
Syphilis

(Lues, harter Schanker)


Erreger:

Treponema pallidum, ein spiralförmiges Bakterium Ansteckungsmöglichkeiten: Die Erreger der Syphilis werden beim Kontakt mit einem Syphilisgeschwür übertragen. Kondome schützen, aber auch außerhalb des Genitalbereichs können ansteckende Geschwüre entstehen. Während der Schwangerschaft bzw. der Geburt ist eine Übertragung auf das Kind möglich. Im Körper breiten sich die Erreger über die Lymphbahnen ins Blut und in die Organe aus.

Symptome:
• Primäre Syphilis: Am Ort des Erregereintritts (Anal- und Genitalbereich oder im Mund) tritt zu-erst ein schmerzloses Knötchen auf, das bald zu einem harten und nicht druckempfindlichen Geschwür (Schanker) wird. Ferner schwellen die lokalen Lymphknoten an.
• Sekundäre Syphilis: Erreger verteilen sich über die Lymphbahnen im ganzen Körper und rufen verschiedenste Symptome hervor: Fieber, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Hautjucken, Seh- und Hörstörungen, Haut- u. Schleimhautgeschwüre.
• Latente Syphilis: Ein jahrelang, manchmal lebenslang anhaltendes Krankheitsstadium, nachdem der Patient eine sekundäre Syphilis durchgemacht hat. In dieser Phase sind alle Krankheitssymptome verschwunden, die Erreger bleiben aber im Körper und können weitergegeben werden. In einigen Fällen geht die Erkrankung in die tertiäre Syphilis über.
• Tertiäre Syphilis: Dieses Stadium umfasst zahlreiche Veränderungen und Erkrankungen, die zu Herzkrankheiten, schweren neurologischen und psychologischen Störungen sowie Haut- und Knochenerkrankungen führen können.

Behandlung:

Mit Penicillin gut behandelbar, wenn konsequent und kontrolliert dem jeweiligen Krankheitsstadium angepasst, behandelt wird. Bei Nichtbehandlung kann die Syphilis zu schweren Gesundheitsschäden führe

 
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