Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung 
in Westmecklenburg

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Feigwarzen (HPV)

 

Feigwarzen: Condylomata acuminata,

HPV-Infektionen sind stark verbreitet. Nach Schätzungen infizieren sich 60- 80% der sexuell aktiven Erwachsenen im Laufe ihres Lebens mit HPV. Das Humane Papillomavirus (HPV) wird umgangssprachlich als „Warzenvirus“ bezeichnet.

• Symptome

  • Schmerzlose, stecknadelgroße Warzen an Po, Scheide oder Eichel, selten im Mundraum oder in der Harnröhre
  • Warzen treten einzeln oder gehäuft auf, in manchen Fällen blumenkohlartige Gebilde

• Übertragungswege

  • Werden sehr leicht durch direkten Haut- oder Schleimhautkontakt übertragen
  • Sexuelle Kontakte ohne Kondom
  • Gemeinsame Benutzung von Wäsche und Sexspielzeug

• Behandlung

  • Entfernung der Warzen durch den Arzt (durch eine Operation)
  • Cremes, Zäpfchen, Bestrahlung
  • Engmaschige Erfolgskontrolle erforderlich
  • Frauen und Männer sollten zusätzlich jährlich Krebsvorsorgeuntersuchungen machen lassen

• Schutz

  • Verwendung von Kondomen beim Anal- und Vaginalsex, auch beim Vorspiel
  • Hautveränderungen und Warzen nicht berühren
  • Impfung gegen HPV (kostenlos für Mädchen zwischen12 und 17 Jahren | auch für Jungen wird dies gefordert)