Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung 
in Westmecklenburg

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Trichomonaden

Eine weltweit am häufigsten vorkommende sexuell übertragbare Infektion (STI). Ausgelöst wird sie durch Parasiten, einzellige Geißeltierchen, die zu den sogenannten „Urtierchen“ gehören. Sie nisten sich in Scheide, Darm und Harnröhre ein. Frauen sind mit 70% der Neuinfektionen wesentlich häufiger betroffen als Männer.


•    Symptome

    •    Symptome bei der Frau

  • Quälender Juckreiz             
  • Gelblich-grüner, schaumiger und fischig riechender Ausfluss aus der Scheide             
  • Eitrige Entzündungen der Scheide und der Harnröhre               
  • Brennen beim Wasserlassen und beim Geschlechtsverkehr
  • Tritt häufig auch in Verbindung mit einer Pilzinfektion auf

    •    Symptome beim Mann

  • Sehr häufig ohne spürbare Symptome
  • Brennen beim Wasserlassen und beim Samenerguss
  • Ausfluss aus der Harnröhre

•    Übertragungswege

  • Hauptsächlich durch Vaginal- und Analsex ohne Kondom     
  • Ansteckung auch über Handtücher und Spielzeuge möglich (wenn sie mit dem Parasiten in Kontakt gekommen sind)     
  • Trichomonaden bevorzugen ein feuchtes, leicht saures oder neutrales Milieu wie es in der Scheide oder Harnröhre vorkommt

•    Behandlung

  • Spezielle Antibiotika
  • Zäpfchen vom Arzt (verschreibungspflichtig)     
  • Partner sollten sich auch behandeln lassen
  • Bis zum Abschluss der Behandlung keinen Sex

•    Schutz

  • Verwendung von Kondomen beim Vaginal- und Analsex (Safer Sex)     
  • Vermeidung von Kontakt mit dem Ausfluss