Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit und Aufklärung 
in Westmecklenburg

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Lernen, lachen, Liebesfragen – Jugendfilmtage 2019 waren ein voller Erfolg

Nach vielen Jahren Pause war es die letzten beiden Tage endlich wieder so weit: Jugendfilmtage unter dem Motto „Liebe, Freundschaft, Sex und so…“, ausgerichtet von der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, im Filmbüro MV. Ermöglicht durch den Präventionsrat des Landkreises Nordwestmecklenburg und den LSVD LV „Gaymeinsam e.V.“ gab es zwei Tage lang viel zu sehen und zu lernen. Gut 300 Jugendliche konnten sich Filme anschauen, die sich mit den Themen sexuelle Vielfalt, Sexualität, Pubertät und allem was dazu gehört, beschäftigen. Warum denn Filme? „Die Protagonisten der Filme bieten den Jugendlichen eine Projektionsfläche“, so Lara Turek von der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit: „Man merkt, dass nicht nur man selber sich bestimmte Fragen stellt oder bestimme Gefühle hat, sondern dass das ganz normal sein und man darüber reden kann“.  Die Bandbreite war hierbei sehr groß: ob poppig-lustig wie bei „Ich fühl mich Disco“, ruhig und realistisch wie bei „Tomboy“ und „Turn me on“ oder ernst und nachdenklich wie bei „Herzstein“ – es war für viele Geschmäcker was dabei. Das zeigte auch die Unterschiedlichkeit der Besucher*innen. Von der sechsten Klasse bin hin zur Schüler*innen aus Berufsschulzentren war die Alterspalette bunt durchmischt.



Geredet werden konnte auf zweierlei Weisen. Im Direkten Anschluss an die Filme gaben Lara Turek und Andreas Grimm – Mitarbeiter in der Medienwerkstatt im Filmbüro – durch Filmgespräche erste Impulse, um die Inhalte des Films zu reflektieren. Und nach verlassen des Saales konnten sich die SchülerInnen an Infoständen von der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, dem Fachdienst Gesundheit des Landkreises, profamilia Wismar, der AOK NordOst, dem AWO Frauenschutzhaus und der psychologischen Beratungsstelle der Diakonie sowie der Selbsthilfegruppe Trans*Wis und des Gaymeinsam e.V. eigenständig über die in den Filmen angeschnittenen Themen informieren. Aber nicht nur durch die Mitnahme von Broschüren. Es konnte in die „Black Box“ gegriffen werden, ein Quiz ausgeknobelt, der Kondomführerschein gemacht und erprobt werden, wie man eigentlich mit Babies umgeht oder woran man gewalttätige Situationen erkennt.

Auch der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Thomas Beyer, war bei der Eröffnung am Donnerstag anwesend und lobte das Projekt. Alles in allem als zwei Tage voller lernen, lachen und Liebesfragen.

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